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Bartagamen- Nachwuchs in der AG

 

Ende Juni wurden uns Eier von Bartagamen angeboten.  Von anfänglich 13 Eiern die in einem Inkubator künstlich ausgebrütet wurden, entwickelten sich 10 weiter. 3 Eier wurden bräunlich und waren folglich nicht befruchtet. Nach 77 Tagen brach das erste Ei auf und das erste relativ helle Jungtier schlüpfte. Nach und nach folgten in einer Woche weitere sechs ca. 8 cm lange Jungtiere. 3 Jungtiere schafften es leider nicht aus dem Ei zu kommen. Erstaunlich welche Farben so in den Genen der Elterntiere steckten. Schnell war ein Terrarium als Kinderstube eingerichtet, um die Zwerge mit Wärme und UV- Licht sowie Miniheimchen, Salat und kleinen Mehlwürmern aufzuziehen. Wichtig ist die Verabreichung  von Kalkpulver und Vitaminen. Nach 8- 12 Wochen sind die Kleinen aus dem Gröbsten raus und suchen neue Besitzer. Einige jedoch haben jetzt schon so manches  Herz erobert.

 

 

 

Arterhaltungszuchtprojekt  mit  Falkenberger Aquarianer- Jugend

Es hat sich viel getan, in der Falkenberger Aquaristik- Jugendgruppe

Die jährliche Mehrtagesfahrt führte einen Teil der Jugendgruppe nach Innsbruck zum Kongress des Österreichischen  Verbandes für Vivaristik und Ökologie (ÖVVÖ). Sehr interessante Vorträge und überaus nette Gespräche prägten das Treffen. Ich durfte in meinem Vortrag die mittlerweile 21 jährige Jugendarbeit am Beispiel meiner Jugendgruppe vorstellen. Natürlich lernten wir auch die Stadt, Geschichte und nähere Umgebung kennen. Von dem Verband überzeugt, trat ich nach der Rückankunft in Deutschland dem ÖVVÖ als Mitglied bei. Durch Vermittlung des Präsidenten des ÖVVÖ Andreas Schramm nahm ich Kontakt zur Fachschule Hollabrunn auf, in welcher Jugendliche, die einen Beruf mit „tierischem Bezug“ erlernen möchten, direkt mit den verschiedensten Tieren in Kontakt kommen und sich somit bestens auf den späteren Beruf vorbereiten können. Im Sommer 2020 sind wir dorthin eingeladen. Ein Gegenbesuch ist natürlich eingeplant.

Eine weitere sehr wichtige, verantwortungsvolle Sache, die der ÖVVÖ ins Leben rief, sind die Arterhaltungszuchtprojekte mit Fischen, die in ihren natürlichen Lebensräumen stark bedroht sind. Ob in Südamerika, Afrika oder anderswo, durch Brandrodung, Monokultur oder Vernichtung ganzer Flusssystheme, sterben Arten aus oder sind in ihrer Existenz massiv bedroht. Durch die Schaffung von Netzwerken, die nicht nur auf Österreich beschränkt sind, wird versucht, die bedrohten Arten nachzuziehen und so den Bestand zu vergrößern.

Wie kann man besser Kinder und Jugendliche mit diesem Thema beschäftigen, als sich selbst mit den Kids einzubringen? Durch die Mitgliedschaft im AKZ fiel der Blick auf den, durch Monokultur weiträumig zerstörten Uferbereich des Moliwe-Flusses in Kamerun, in dem verschiedene Killifische, Barben und auch Zwergbuntbarsche bedroht sind.  Durch das Eindringen von Nährstoffen bei dem Anbau von Monokulturen und dem  Fehlen der ufernahen Randbepflanzung, kann auch das Eindringen von Pestiziden nicht verhindert werden. Im Wasser bilden sich Cyanobakterien, was wiederum zu einem gestörten Sauerstoffhaushalt führt und  erhebliche negative Folgen für Zooplankton und Fische hat.  In Folge kommt es zu einem Rückgang der biologischen Vielfalt.

Die im Fluss lebenden Pelvicachromis kribensis "Moliwe" sind Zwergcichliden, die es zu erhalten gilt. Mit einer Bewerbung auf diese Art, sind wir auf offene Ohren gestoßen. Ende August brachte Dr. Lutz Fischer vom Klimahaus Bremerhaven 10 Jungtiere mit zu Ingo Seidel, der uns diese 2,5- 3 cm großen Wildfangnachzuchten umgehend zusandte. Die Tiere gewöhnten sich sehr schnell ein, nahmen jegliche Nahrung, auch Flockenfutter zu sich und wuchsen rasch. Beide Geschlechter sind gut erkennbar.  Wenn sich dann Nachwuchs in unseren Becken einstellt, wird der genaue Bestand gemeldet. Für jede der bedrohten Arten wird ein zentrales Zuchtbuch geführt. Die Tiere bleiben Eigentum des Projektes und dürfen nicht ohne Rücksprache mit dem Projektleiter weitergegeben werden. Ziel ist es natürlich diese Arten zu vermehren, denn umso mehr sich um deren Erhalt kümmern, desto eher gilt der Bestand als gesichert.

Die Jugendgruppe wird an diesem Projekt viel Freunde haben und es in ihren Bildungseinrichtungen und in der Öffentlichkeitsarbeit der Arbeitsgemeinschaft vorstellen und somit auf diesen Missstand der Gesellschaft aufmerksam zu machen.

Jens Helemann

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Durch den Besuch der Reptiquana in Schkeuditz hat die AG weitere Pfleglinge für den Terrarienraum neu hinzu bekommen.

 Weiterhin pflegen wir ein Paar afrikanischer Tausendfüssler.

Ebenfalls neu- Larven einer Art afrikanischer Rosenkäfer. Hierbei ist die Entwicklung der Larven, über die Verpuppung, interessant.

 

 

 

 

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Pfingstcamping 2019 in Müncheberg 

 

Nach einem Jahr Pause, ging es in diesen Pfingstsamstag wieder zum Pfingstcamping zu Elke und Tomas Kaliebe nach Müncheberg.

Mit 10 Kidern und 5 Erwachsenen bauten wir unsere Zelte auf dem Gelände der Wasserpflanzengärtnerei "Atlantis" auf.

Als Exkursion planten Elke und Tomas diesmal eine Bootsfahrt auf dem Schermützelsee in Buckow. Anschließend wurde noch eine kurze Wanderung zur Wurzelfichte ganz in der Nähe unternommen.

Nach dem Grillabend, schauten wir in die Gewächshäuser und ließen den Abend mit verschiedenen Spielen ausklingen.

 

 

 

 

 

Aktuell stehen noch 3 Axolotl- Nachzuchten zur Abgabe:

 

 

 

Umgestaltung der AG- Räume

 

Mittlerweile zogen einige neue Terrarienbewohner in die AG- Räume. 2 Kornnattern und

1 Rotschwanzboa kommen als Abgabetier, vom Veterinäramt und vom Tierschutz.

Inzwischen pflegen wir 12 Schlangen in 6 Arten.

 

Weiterhin werden in dem neueingerichteten Terrarienraum verschiedene Stab/Gespenstschrecken und auch einige Vogelspinnen und Tausendfüssler gehalten.

 

Bei Führungen von Schulklassen aber auch von Privatpersonen sind gerade diese Exoten interessant. Im Lehrstoff des Sachkunde/Biologieunterrichts ist es eine Bereicherung, Wissenswertes über diese Tiergruppen zu erfahren. Aber auch auf die Anforderungen die diese Tiere stellen und was der Halter zu beachten hat, wird natürlich eingegangen.


 

 

 

Kornnatter

 

 

Rotschwanzboa

 

 

 

Aber auch der Aquarienraum wurde, bedingt duch die vielen jungen Mitglieder, umgestaltet.

Verschiedene große Aquarien wurden zu Themenbecken und somit nach Kontinenten eingerichtet. Dementsprechend wurde auch der Fischbesatz dazu ausgewählt.

Eine geographische Landkarte, die wir freundlicherweise von der Mittelschule Beilrodes erhielten, kann während der AG-Stunden genutzt werden, um den Kids die Herkunft der zu pflegenden Lebewesen zu verdeutlichen.

 

Thema: Herkunft der Fische

 

 

580 Liter Tanganjika

 

 

Aquaristik-Falkenberg-Elster  | kontakt@aquaristik-falkenberg-elster.de